What's Love

Intro: Hey, come on,

we wanna show you: what's love
1.
Some people are called „Machos” or „Zicken
girls
get angry and argue a lot.
Some macho-boys treat us like chicken.
Boys don't understand us at all!
2.
Some people love their family and friends
more than anything else,

some girls love diamonds or tiny dogs,
Some
boys just like football-games.
Refrain: Tell me

What's love - we define it so, tell me
What's love - if you let love go? Tell me
What's love - we define it so, tell me
What's love - if you let it go?
3. In
this world there's so much racism,
people fight against the others.
God says: you shall
love thy coming.
Thanx for life, my mother.

Refrain...

Hier können Sie den Song hören.

 

 

 

Heißer Beat und satter Sound: Eigenen Song produziert

 

Texten, vertonen und aufnehmen - ein ungewöhnliches Projekt haben sich die Jugendlichen der Klasse 8b des Sophie-Scholl-Gymnasiums Itzehoe ausgewählt. Im Rahmen von Zisch beteiligten sie sich am Song-Contest der Itzehoer Versicherungen und des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags.

 

 

Viel Spaß  und noch mehr Gesang

Dienstag, 8 Uhr, ein ganz normaler Schultag. Doch für uns, die Klasse 8b, isi dieser Tag viel aufregender, Wir produzieren unseren eigenen Song. Bis um 14 Uhr sind wir in der Videothek unserer Schule und arbeiten an unserem Projekt. „Liebe” ist unser Motto.

What's Love” - der Song, der aus unseren Ideen entsprungen ist. Mit heißem Beat und klassischer Gitarre begleitet, singen wir bis zum Umfallen.

Endlich,der Song ist perfekt. Nun dürfen wir das Lied aufeiner CD verewigen. Mit großer Begeisterung und Zufriedenheit haben wir unseren Song fertig gestellt, und nun hoffen wir, dass wir damit die Zuhörer überzeugen können.

 

Jule C.

Cathrin N.

Stephanie S.

 

 

Von Beat-Machern und „Partygirls“

„Wir haben zu wenig Kaffee im Blut!” So begrüßen uns Sängerin Anke Schaubrenner und Musikproduzent Thomas Barth aus Hamburg. Da wir alle noch ziemlich müde sind, setzen wir uns erstmal zusammen in einen Sitzkreis. Anke und Thomas, wie wir die beiden nennen dürfen, möchten uns kennen lernen und so machen wir eine Vorstellungsrunde.

Nachdem jeder seine Interessen, sein Alter und seinen Namen gesagt hat, sprechen wir über Rassismus, Streit und andere Probleme. „Wenn man nicht lernt, den Mund aufzumachen und seine eigene Meinung zu äußern, kann man nicht man selbst werden”, macht uns Anke klar.

Nach 15 Minuten Pause beginnen wir dann mit unserem Song. Schließlich ist das Ziel des heutigen Tages, einen englischen, selbstgeschriebenen Popsong zu vertonen. Schnell merken wir, dass das ein ganzes Stück Arbeit ist. Lisa, Laura und Sina haben erste Texte entworfen, die sie uns vorlesen. Der Anfang ist gemacht.

Während sich unsere sechs Jungs zusammen an einen Extra-Tisch setzen, um ihre Interessen und Gefühle aufzuschreiben, erklärt Anke den Mädchen, wie man einen Songtext schreiben muss. Das hat nämlich viel mit Rhythmus zu tun. Gemeinsam verbinden wir die Songtexte und bauen die Gefühle der Jungs mit ein. Die Motivation wird immer größer.

Schließlich ist der Text fertig. „What's Love?” Wie der Titel schon verrät, geht es in diesem Stück um Liebe. Thomas und Ankebeginnen, uns in vier verschiedene Gruppen einzuteilen.

Zwei unterschiedliche Beat-Macher, die Sänger und die so genannten „Partygirls”, welche für die lockere Stimmung verantwortlich sind.

Mit dem Beat, der ähnlich wie bei We will rock youvon Queen klingt, denkt sich Thomas mit Hilfe seiner Gitarre eine Melodie aus. Sie klingt sehr harmonisch und fast alle von uns finden Gefallen an dem Beat.

Während die Hälfte von uns eine zehnminütige Pause genießt, müssen die Beat-Macher ihr Stampfen, Klatschen und Schnipsen aufnehmen. Sobald sie damit fertig sind, darf der Rest von uns wieder in die Videothek, in der das ganze Projekt stattfindet, und erste Songproben werden gestartet. Anke versucht uns locker zu machen, erst durch Einsingen, später indem sie mit uns singt und einfach Freestyle in unsere Proben bringt. Wir sind alle ziemlich unsicher, schließlich hatte noch keiner zuvor mit richtigen Musikproduzenten gearbeitet. Für den Schüler Björn Haße sind diese Aufnahmen noch aufregender, da er unser „Leadsänger” ist und eine Strophe ganz allein singt. „Eine echt tolle Stimme”, findet auch Thomas. Nach einigen Proben haben wir noch mal eine Pause, in der die Gitarre in unserem Song aufgenommen werden muss. Kurz darauf geht es schließlich weiter. Bevor wir aber richtig mit dem Aufnahmegerät arbeiten, wird unsere Klasse von einer Journalistin der Norddeutschen Rundschau fotografiert. Außerdem bekommen wir Besuch von Christine Brockmann (Itzehoer Versicherungen) und Thorsten Merkle (Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag), die sich das Projekt ausgedacht haben.

Dann wird „What's Love” zum ersten Mal vertont. Erst etwas zögerlich, aber später immer lauter und sicherer singen wir unseren Song ins Mikrofon. Kurz vor 14 Uhr sinkt die Stimmung aber wieder - viele sind erschöpft oder wollen nach Hause. Kein Wunder, schließlich haben wir sechs Stunden an unserem Lied gearbeitet. Und das merkt man auch. Denn als wir uns den Song zum Schluss noch mal anhören, sind alle beeindruckt. Besonders der Refrain geht einem ins Ohr - und lässt sich dort auch nicht so schnell wieder vertreiben, wie wir feststellen.

Und absolut alle sind begeistert, was man in Zusammenarbeit mit Anke Schaubrenner, Thomas Barth und zwei großen Bechern Kaffee doch alles bewirken kann.

LILLY S.

ANNA N.

CHARLOTTE O.

STINE L.

ALINA G.

JULIA H.

 

Neu endeckt: Leadsänger Björn

What's love”, dies ist der emotionale Song in Poprichtung von der 8b des Sophie-Scholl-Gymnasiums

in Itzehoe.

Dieser wurde von den kreativen Nachwuchskünstlerinnen Lisa, Sina und Laura entworfen und dann von der ganzen Klasse fertig getextet. Den schwierigsten Teil hatte wohl Leadsänger Björn Haße. Er musste eine Strophe und die schwer zu singende Killerzeile „Some girls love diamonds or tiny dogsallein übernehmen. Doch die anderen Jungs mussten natürlich auch mithelfen. Sie rappten eine Strophe, und die Mädchen sangen den Refrain. Mit Hilfe von Sängerin Anke

Schaubrenner und Musikproduzent Thomas Barth wurde ein großartiger Song kreiert.

JANNIK K.,

BJÖRN H.

NILS P.

LARS T.

Besuch vom Projekt-Betreuer

Ein Mann und eine Frau stehen auf dem Gang. Sie sehen sehr wichtig aus. Das können nur die Leute von der Zeitung sein, Thorsten Merkle und Ute Thomsen vom Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag (sh:z), die wir jetzt interviewen wollen.

Zunächst stellen wir Thorsten Merkle, der das ZiSch-Projekt betreut, einige Fragen. Auf unsere Frage, wie es ihm hier gefalle, antwortet er: „Es gefällt mir gut und ich konnte mir nicht vorstellen, dass eine Schul-klasse so motiviert zusammenarbeiten kann. Und es hat viel Spaß gemacht zuzugucken, wie die Schüler Musik machten, das erinnert mich an meine eigene Jugendzeit, in der ich selbst mal in einer Band war.” Dann erzählt uns Herr Merkle, er möge Rock, Folk und Country-Musik. Außerdem verrät er uns, wenn dieser Song-Contest gut laufe, könne man diese öfters veranstalten. Nun wenden wir uns Ute Thomsen (44) zu. Sie ist eine freie Redakteurin, die ihren Beruf liebt. Ute Thomsen war auch schon bei anderen ZiSch-Projekten, die ihr immer viel Spaß bereiteten. Das ZiSch-Projekt hat bei Schülern sowie Lehrern und Redakteuren großen Anklang gefunden.

KRISTINA O.

 SINA G.

 LAURA M.

SOPHIE L.

FELICIA K.

SONJA L.

(aus: Norddeutsche Rundschau, Projekt ZISCH, 19.7.07)