in bequemer Entfernung zur Innenstadt lag. Doch was für ein
Kontrast! Ein hölzernes Anwesen auf einem Hügel mit
brennendem Kamin
, Kaminvorleger aus (echtem?) Bär und einer
einfach wunderbaren Atmosphäre. Einziger Nachteil: Lag wie gesagt
mitten in der „Pampa“. Dort verbrachten wir mehrere
wunderbare Abende mit Spiel, Gesang, Unterhaltung oder einfach nur
Chillen. Für einen jeden fand sich eine Beschäftigung.Was Malmö an Nachtleben fehlte, das
holten
wir in Kopenhagen, unserem zweiten großen Reiseabschnitt, nach. Tagsüber findet
sich in der Innenstadt ein dichtes Gedränge von Touristen und
Leuten beim Einkaufen, nachts ist es dort fast genauso beleb und
überall sind Pubs, Restaurants und sogar kleinere Discos.
Tagsüber war es dann mehr oder weniger interessant, als uns von
der Entwicklung der Öresund-Region erzählt und auch auf
unsere Situation in Schleswig-Holstein Bezug genommen wurde. Dabei
stand vor allem die geplante Fehmarn-Sund-Brücke im Vordergrund.
Ein Highlight der Tour war dann der Besuch der Carlsberg-Brauerei,
wobei vor allem das weltgrößte Bierflaschenmuseum und
der Freibierausschank für Begeisterung sorgten. Nächstes
Ziel war die deutsche Botschaft. Dort berichtete der deutsche Botschafter vom
Diplomatenalltag und erzählte von seinen Abenteuern in einem Dritte-Welt-Land. Abgeschlossen wurde der wohl
ereignisreichste Tag mit einem Besuch im dänischen Museum des
Widerstands gegen die deutsche Besatzung während des Zweiten
Weltkrieges (Fazit der Führung: gab bis auf ein paar
Verrückte gar keinen Widerstand). Alles in allem also eine
unvergessliche Reise!
(aus: Berichte Heft 31, 2008, S.56 ff.)